Status Quo: Die Datenlücke in der Immobilienbranche
Die Immobilienbranche steht vor einer doppelten Herausforderung: Einerseits steigen die Anforderungen an Nachhaltigkeit und ESG-Compliance, andererseits fehlt es oft an verlässlichen und strukturierten Daten. Viele Immobilienbesitzer und -manager kämpfen mit fragmentierten, unvollständigen oder unstrukturierten Informationen, die fundierte Entscheidungen erschweren.
Es stellt sich die Frage: Wie lassen sich Daten strukturiert erfassen und sinnvoll nutzen?
Oft stoßen Immobilienbesitzer und -manager auf dieselben Herausforderungen:
- Mangelhafte Datenverfügbarkeit: Relevante Informationen liegen in unterschiedlichen Formaten vor oder fehlen komplett.
- Heterogene Systemlandschaften: Unternehmen nutzen diverse Software-Lösungen, die nicht kompatibel sind.
- Uneinheitliche Maßsysteme: Flächenangaben, Energiekennwerte oder CO2-Bilanzen unterscheiden sich je nach Region und Berechnungsmethode.
- Divergierende Standards im Rechnungswesen: Verschiedene Ansätze, je nach Branche und Geschäftsmodell, erschweren die Vergleichbarkeit von wirtschaftlichen Kennzahlen.
Herausforderung: Fehlende Transparenz verhindert strategische Planung
Ohne eine zentrale, einheitliche Datenbasis ist es nahezu unmöglich, Immobilien effizient zu managen. Entscheidungen basieren häufig auf unvollständigen oder veralteten Informationen, was zu ineffizienten Investitionen und erhöhten Risiken führt.
Ohne belastbare Daten lassen sich Nachhaltigkeitsstrategien nur schwer umsetzen. Regulatorische Vorgaben wie die EU-Taxonomie oder die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) erfordern zunehmend eine strukturierte ESG-Datenverwaltung.
Immobilienbesitzer müssen jedoch wissen:
- Welche Gebäude sind besonders ineffizient und benötigen gezielte Maßnahmen?
- Wie beeinflussen Sanierungen und technische Optimierungen den Energieverbrauch?
- Welche regulatorischen Anforderungen bestehen, und wie lassen sie sich einhalten?
Reicht der Energieausweis für fundierte ESG-Entscheidungen?
Folgende essenzielle Fragen bleiben unbeantwortet:
- Wie effizient arbeiten die einzelnen technischen Systeme des Gebäudes?
- Welche Optimierungspotenziale gibt es hinsichtlich Materialien und Gebäudehülle?
- Welche Auswirkungen haben verschiedene Sanierungsmaßnahmen auf CO2-Emissionen und Betriebskosten?
Ein professionelles Nachhaltigkeitsmanagement erfordert daher eine umfassendere und dynamischere Datengrundlage.
Lösung: Digital Twins als Grundlage für datengestütztes Immobilienmanagement
Hier kommen Digital Twins ins Spiel. Ein Digital Twin fungiert als ein virtuelles Abbild eines Gebäudes, das alle relevanten Daten zusammenführt und in Echtzeit nutzbar macht.
Predium erstellt, falls gewünscht, Digital Twins für alle angelegten Immobilien.
Vorteile von Digital Twins in der Immobilienverwaltung:
- Automatisierte Datenerfassung: Alles, was benötigt wird, ist der Energieausweis. Fehlende Informationen werden automatisch angereichert.
- Effiziente Maßnahmenplanung:Mit den Daten des Digital Twins lassen sich Sanierungsmaßnahmen (automatisch) ableiten.
- Grundlage für strategische Entscheidungen: Durch simulationsgestützte Analysen kann beispielsweise berechnet werden, welche Effekte eine effizientere Heizung oder bessere Gebäudedämmung auf die Energieeffizienz oder Wirtschaftlichkeit hätten.
- Transparenz und Vergleichbarkeit: Einheitliche Datenformate ermöglichen einen direkten Vergleich zwischen verschiedenen Immobilien oder Portfolio-Teilen.
Fazit: Datenmanagement als Erfolgsfaktor
Ohne eine solide Datenbasis bleibt professionelles Immobilienmanagement reine Spekulation. Digital Twins bieten die Lösung für viele Herausforderungen, indem sie Transparenz schaffen und datenbasierte Entscheidungen ermöglichen. Mit Predium steht Immobilienbesitzern eine digitale Lösung zur Verfügung, die eine strukturierte, fundierte und effiziente Bewirtschaftung ihrer Immobilienportfolios ermöglicht. Alles, was es dafür braucht, ist der Energieausweis – den Rest erledigt unsere Technologie.
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